Archbrücke, Arch-Grenchen
Archbrücke, Arch-Grenchen

Bauherr: Baudepartement des Kantons Solothurn
Baudirektion des Kantons Bern
Planerteam: WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel; Urs Lüdi, Architekt, Biel; Metron AG Landschaftsplaner, Biel
Funktion WGGSP: Ingenieur als Gesamtleiter, Bauleiter der Ausführung

1997

Die Kantone Solothurn und Bern beschlossen die 1971 erstellte, provisorische Betonbrücke und die alte Stahlfachwerkbrücke aus dem Jahr 1874 für Fussgänger und Radfahrer, durch eine neue Brücke zu ersetzen. Aus dem Dialog zwischen Ingenieuren, Architekt und Landschaftsplaner entstand ein Kunstbau, dem eine gestalterische Absicht zugrunde lag. Der Bogen des Flusslaufs, die sanfte Erhebung der mittelländischen Moränen und die Bögen des Faltenjuras werden zum gestalterischen Thema: Der gebogene Brückenübergang wird zu einem landschaftlichen Zeichen. Zwei liegende, ruhig wirkende Stahlbogen überspannen die Aare und stehen auf den im Fluss situierten Pfeilern. Die Bogenkonstruktion mit filigranen Zuggliedern ermöglicht das Ausbilden einer dünnen Fahrbahnplatte und schafft in Flussrichtung Transparenz. Die sorgfältige Umgebungsgestaltung mit vier Treppenabgängen zum Aare-Ufer erhöht den Naherholungswert.

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