
Emmenbrücke, Bahn 2000 Derendingen-Inkwil
Bauherr: SBB AG Bern
Architekt: ERM Heinzel
Tragwerksplaner: WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG
2002
Die Emme hat sich durch die weiträumige Ebene vor Solothurn ihr Bett gegraben. Die Böschungen und Vorlandbereiche sind mit Bäumen und Büschen bewachsen. Sie bilden einen grünen Gürtel, der den Flusslauf in der Ebene markiert. Die neue Emmebrücke verbindet die beiden Seiten der Ebene. Sie verschwindet im Grüngürtel und ist deshalb nur von Nahem gut sichtbar. Das Erscheinungsbild der Brücke wird im Wesentlichen durch die Querschnittskanten und die Stützenstellungen geprägt. Die Stützen markieren den Übergang von Flusslauf und Vorländern. Die Fahrbahnplatte visualisiert als kontinuierliches Band die Höhe der Ebene. Die Trägerunterkante ist das dynamische Element. Mit ihr werden die unterschiedlichen Spannweiten erlebbar und der Kraftfluss spürbar. Die unter der Brückenplatte angeordneten Tragelemente wie Längsträger, Widerlager und Pfeiler liegen in einer Ebene. Dadurch wirkt das Bauwerk als Einheit.
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