
Erweiterung Kongresszentrum Interlaken
Bauherr: Einwohnergemeinde Interlaken
Architekten: Dorenbach Architekten AG
Kunz und Mösch Architekten GmbH
Tragwerksplaner: WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel
2005
Ziel des Projektwettbewerbs war der Entwurf eines zeitgemässen Erweiterungsbaus für das Kongresszentrum Interlaken. Der Kernbau der bestehenden Anlage wurde 1859 von Paul Bouvier geplant und erfuhr in den vergangenen 140 Jahren fortlaufend Erweiterungen, die aus heutiger Sicht formal und betrieblich nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Die Konzeption des Tragwerks des Erweiterungsbaus sieht vor, die weitläufigen Innenräume des Kongress-Saals und des Foyers mit Hilfe konventioneller Stahlfachwerkbinder stützenfrei zu überspannen. Die Fachwerkbinder sind zwischen einem Installationsboden und der Dachhaut eingepackt. Diese zwei Flächen werden mit geeigneten vorfabrizierten Elementen, welche auf sekundären Stahlträgern aufliegen, eingedeckt. Die Fachwerkbinder werden auf Stützen gelagert, welche in die seitlichen Fassaden integriert sind.
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